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Ausbildung für Äthiopiens Jugend

Äthiopien: Ausbildung für Jugendliche Am Stadtrand der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba steht das SOS Vocational Training College Kality. Es bietet einem der ärmsten Länder der Welt Hoffnung: Hier haben Jugendliche aus den SOS-Kinderdörfern die Möglichkeit, eine Ausbildung in den Bereichen Automobilmechanik, Allgemeine Mechanik und Holzverarbeitung zu absolvieren.
Durch die Bereitstellung von Werkzeugen und Übungsobjekten sowie die regelmäßige Weitergabe von technischem Know-how erhalten die Schüler eine zusätzliche Qualifizierung im Nutzfahrzeug-Bereich, was ihre Chancen bei der Arbeitssuche deutlich erhöht und ihre Lebens umstände nachhaltig verbessert. Mit der Unterstützung von MAN Truck & Bus konnte ein weiteres College-Gebäude errichtet werden. Für das Projekt stellt MAN seit 2008 jährlich 200 000 Euro bereit.
Ingenieurs-Know-how für Indien

Indien: Kooperationen mit Universität Fachkräfte an den Standorten zu rekrutieren, ist für MAN essenziell. Dafür baute MAN Diesel & Turbo im indischen Aurangabad eine Kooperation mit fünf technischen Univer sitätsinstituten aus der Region auf. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit erhielten 15 fortgeschrittene Studieren de die Möglichkeit, in den Produktionsstätten von MAN begleitend zum Studium berufsrelevantes Know-how zu erlangen. Im Gegenzug haben MAN-Mitarbeiter die Option, an diesen Instituten Fortbildungskurse zu belegen und Zertifikate zu erwerben. Diese Kooperation zeigt bereits Erfolge: Zwei der indischen Studierenden, die an dem Austausch teilnehmen, werden nach ihrem Hochschul abschluss von MAN übernommen. MAN schafft mit diesem Projekt zukunftsorientierte Bildungs chancen und unterstützt zugleich die wirtschaftliche Entwicklung in der Region.
MAN Löwenkinder als Vorbild

Deutschland: Kinderbetreuung Um Familie und Beruf besser in Einklang zu bringen, bietet MAN Truck & Bus am Standort München Betreuungsplätze im Betriebskindergarten an. Die MAN Löwenkinder sind direkt neben dem Firmengelände von MAN Truck & Bus untergebracht, damit ihre Eltern einen kurzen Weg zur Arbeit haben. Auch das pädagogische Konzept ist ein besonderes: Deutsch- und englischsprachige Erzieher wecken die Neugier und Freude der Kinder, spielerisch zu lernen und zu experimentieren. Die Kindertagesstätte mit flexiblen Öffnungszeiten bietet 86 Krippen- und Kindergartenplätze für Kinder ab sechs Monaten bis sechs Jahre. MAN Diesel & Turbo in Augsburg folgte dem Vorbild und legte im Juli 2010 den Grundstein für eine Kindertagesstätte mit 42 Krippen- und 34 Kindergartenplätzen, die im Sommer 2011 eröffnet wird. Das Investitionsvolumen beträgt zwei Mio Euro.
Umweltfreundlicher Fabrikbau in China

China: Bauprojekt in Changzhou In Changzhou hatte MAN Diesel & Turbo die Chance, ein Großbauprojekt auf der grünen Wiese zu realisieren. Und sie wurde genutzt: Die neue Produktionsstätte sollte nicht nur energieeffizient sein, sondern trotz der sehr warmen Sommer und kalten Winter auch ein gesundes und angenehmes Arbeitsumfeld für die Mitarbeiter schaffen. Dafür sorgten Maßnahmen für ein effizientes Energiemanagement, die den Energiebedarf von Heizung und Kühlung optimieren: Eine effektive Wärmedämmung trägt zu einem guten Raumklima in den Büros bei und senkt den Energieverbrauch für Heizung und Kühlung um monatlich 25 000 Kilowattstunden (kWh). Moderne, leichtere Kräne und Anlagen sparen gegenüber herkömmlichen Produktionsmaschinen weitere 45 800 kWh pro Monat ein.
In Südafrika heißt Yabonga »Danke«

Südafrika: HIV/Aids In dem 40 Kilometer von Kapstadt entfernten Township Mfuleni leben 70 000 Menschen in extremer Armut, viele davon sind HIV-positiv. Sie zu unterstützen ist Anliegen des Vereins Yabonga – in der Sprache der Zulu »Danke«. Mit Hilfe von MAN Diesel & Turbo Südafrika konnte Yabonga 2009 das erste Jugendzentrum eröffnen. Es ist Anlaufstelle für etwa 50 Jugendliche, die hier nach der Schule neben einer warmen Mahlzeit auch psychosoziale Unterstützung und Hilfe bei den Hausaufgaben erhalten. Das Zentrum wurde unweit der Gemeindeklinik errichtet, um die oftmals HIV-positiven Jugendlichen medizinisch betreuen zu können. Ihnen will Yabonga Hoffnung in die Zukunft vermitteln. Bis heute hat MAN 55 000 Euro in das Projekt investiert.
Die Energie der spanischen Sonne

Spanien: Andasol 3 In Andalusien im Süden Spaniens scheint die Sonne rund 3 000 Stunden im Jahr. Diese Energie fängt das Solarkraftwerk Andasol 3 ein: In 312 Kollektorreihen sammeln und bündeln gewölbte Spiegel die Sonnenstrahlen. Sie erhitzen die mit synthetischem Öl gefüllten Absorberrohre auf über 400 Grad Celsius. Ein Pumpenkreislauf führt die heiße Flüssigkeit zu einem Wärmetauscher im Kraftwerksblock, wo eine Dampfturbine von MAN den Stromgenerator antreibt. Ein Teil der produzierten Wärme wird zur Speicherung in riesige, mit Flüssigsalz gefüllte Tanks umgeleitet. Die Energie lässt sich auch noch nach mehreren Stunden zum Antrieb der Turbinen abrufen. Andasol 3 kann jährlich bis zu 200 000 Menschen zuverlässig mit Solarstrom versorgen. Die Hochleistungs turbine für den Kraftwerks komplex entstand bei MAN Diesel & Turbo in Oberhausen.
Brasilianischer Biodiesel im Tank

Brasilien: Biodiesel-Lkw Seit 2010 liefert MAN Latin America auch Lkw aus, die zu 100 Prozent mit Biodiesel (B100) betrieben werden können. Möglich macht dies die neue Dual Fuel-Technologie: Der Kunde kann damit Biodiesel und konventionellen Diesel in zwei getrennten Tanks je nach Preis und Verfügbarkeit der Kraftstoffe flexibel einsetzen. Damit ist ein reibungsloser Betrieb auch dort möglich, wo Biodiesel nicht zur Verfügung steht. Bei einer Betankung mit reinem Biodiesel tragen die Dual Fuel-Lkw zu einer Reduktion der CO2-Emissionen um bis zu 90 Prozent bei. MAN Latin America ist in Brasilien Pionier bei der Nutzung von Biodiesel.
CO2-neutral in der Karibik

Karibik: Wind-Diesel-Kraftwerk Auf der Karibikinsel Bonaire entsteht das größte Wind-Diesel-Kraftwerk der Welt. Zwölf 55 Meter hohe Windkraftanlagen versorgen hier 15 000 Einwohner sowie eine große Anzahl von Touristen mit umweltfreundlichem Strom. Doch auch an der windreichen Nordküste von Bonaire können Flauten die Windräder zum Stehen bringen. Zudem schalten sie sich bei Sturm automatisch ab, damit die Rotoren nicht beschädigt werden. In diesen Fällen und bei extremen Verbrauchsspitzen springen binnen kürzester Zeit die Motoren des Dieselkraftwerks ein und stellen so rund um die Uhr die Stromversorgung der Inselbewohner sicher. Zunächst laufen die MAN-Motoren mit fossilem Diesel. In Zukunft soll ein selbst hergestelltes Algenöl verwendet werden, um Bonaire komplett mit CO2-neutralem Strom zu versorgen. Dies spart jährlich rund 70 000 weitere Tonnen CO2 ein.
